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Blasco Ibáñez, Vicente

Blasco Ibáñez, Vicente

29. Januar 1867, Valencia (Spanien) - 28. Januar 1928, Menton (Frankreich)

Der in Valencia geborene Jurist wandte sich früh dem Journalismus und Republikanismus zu. Als Gründer der Zeitung El Pueblo (1894) bildete er eine politische Massenbewegung ("Blasquismo"), die durch scharfen Antiklerikalismus und Straßenproteste das öffentliche Leben Valencias beeinflusste. Dreimalige Inhaftierungen und Exilaufenthalte in Italien und Frankreich markieren sein kompromissloses Engagement. Sein literarisches Werk wurzelt in dieser kämpferischen Haltung: Romane wie La barraca (1898) und Cañas y barro (1902) sezieren soziale Ungerechtigkeit im ländlichen Spanien. Nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik (1908) erweiterte er den Horizont: Internationale Erfolge wie Sangre y arena (1908) und Los cuatro jinetes del Apocalipsis (1916) begründeten seinen Weltruhm, insbesondere in den USA. Im französischen Exil (ab 1923) kämpfte er gegen Primo de Riveras Diktatur mit polemischen Schriften wie Una nación secuestrada (1924). Er stirbt 1928 in Menton.

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