
Colette
28. Januar 1873, Saint-Sauveur-en-Puisaye (Frankreich) - 3. August 1954, Paris (Frankreich)
Sidonie-Gabrielle Claudine Colette wurde 1873 im burgundischen Saint-Sauveur-en-Puisaye geboren. Aufgewachsen in einer freien, naturverbundenen Umgebung, entwickelte sie früh ein feines Gespür für Sprache, Körper und Sinnlichkeit. Durch ihre Ehe mit dem Schriftsteller Willy gelangte sie nach Paris – und schrieb zunächst im Schatten ihres Mannes die gefeierten Claudine-Romane, die jedoch unter seinem Namen erschienen. Nach der Trennung begann Colette ein selbstbestimmtes Leben als Bühnenkünstlerin, Journalistin und Autorin. Ihre Werke kreisen um Leidenschaft, Unabhängigkeit und das Verhältnis zwischen Körper und Geist. Bücher wie Chéri, La Vagabonde oder La Naissance du jour machten sie zu einer der bedeutendsten französischen Schriftstellerinnen ihrer Zeit. Colette starb 1954 in Paris und war die erste Frau, der in Frankreich ein Staatsbegräbnis zuteilwurde. Ihr Werk gilt bis heute als Hymne an das Leben und die Freiheit der Frauen.
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